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Françoise Pignol
Les bugnes de la maison Pignol
© Claire Morel
© Claire Morel

Das Geheimnis der Lyoner Bugne

Françoise Pignol, Geschäftsführerin des Maison Pignol

Nach der Galette, beginnt die Saison der Bugne, typisches Schmalzgebäck während der Karnevalszeit! Eine regionale Spezialität, die mit viel Puderzucker und ohne Zurückhaltung gegessen wird...

Woher kommt das Gebäck Bugne?

Die Bugne kommt aus Savoyen. Bugne bedeutet übrigens Schmalzgebäck im Dialekt von Savoyen… Anfangs wurde sie zubereitet um das angesammelte Frittieröl vor der Fastenzeit aufzubrauchen. Außerdem konnte man somit nochmal Kraft tanken und sich vor der Fastenzeit etwas Süßes gönnen. Aus diesem Grund isst man Bugne am Faschingsdienstag.

Das Gebäck Bugne gibt es auch in anderen Regionen, trägt dort aber einen anderen Namen. So sagt man in der Provence „Oreillette“ und in Bordeaux „Merveille“.

Was ist das Geheimnis der Bugne?

Es ist ein einfacher Teig aus Mehl, Eiern, Butter, Hefe, Salz und Zucker. Das Geheimnis liegt wie immer darin hochwertige Produkte zu verwenden. Orangenblüte verleiht dem Gebäck ebenfalls eine besondere Note. Und schließlich muss das Gebäck in frischem Öl gut frittiert werden und man muss es gut abtropfen lassen. Mit Puderzucker bestreut ist es einfach köstlich!

Ist an der Bugne in Lyon etwas besonders?

Ja, die Bugne aus Lyon ist platt und wird mit weitaus weniger Hefe zubereitet als das Schmalzgebäck, das aufgeht. Hier werden beide Varianten zubereitet, doch ich persönlich mag die aus Lyon lieber, da sie knuspriger ist.

Wie wird Bugne gegessen?

Auf traditionelle Art und Weise! Bei Pignol bieten wir das Gebäck nur von Ende Januar bis Faschingsdienstag, nach der Galette, an - ein weiteres Geheimnis der Bugne!

 

Ihre Lieblingsplätze in Lyon:

Wo isst man eine Andouillette und eine Quenelle?
Im Daniel et Denise in Saint-Jean oder im 3. Arrondissement und chez Abel im Viertel Ainay, die Könige der Quenelle!

Wo kann man romantisch spazieren gehen?
Ganz klassisch: beim Hinuntergehen von Fourvière über die jardins du Rosaire bis nach St-Jean…

Wo trifft man „echte“ Lyoner?
In den Halles Paul Bocuse am Sonntagmorgen!

Wo kauft man Souvenirs der Stadt?
Bei den Seidenhändlern oder sogar bei Hermès, da er hier in der Region herstellt…
Und bei uns für ein kulinarisches Mitbringsel, wie die Wurst Saucisson à cuire und die Tarte oder Brioche à la praline (Tarte mit rosafarbenen, gebrannten Mandeln)!

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