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Merja Laukia, directrice du musée africain de Lyon
© Claire Morel

Reise nach Westafrika

Merja Laukia, Direktorin des Afrikamuseums in Lyon

Neben der Métro-Station Garibaldi bietet das Afrikamuseum eine Reise nach Westafrika des 19. Jahrhunderts bis heute an. Mit Masken, Figuren, Alltagsgegenständen, Porträtierungen und zeitgenössischen Werken ist die Sammlung ebenso vielfältig, wie erstaunlich.

Was ist das Besondere am Afrikamuseum in Lyon?

Das Museum erzählt mittels 2.200 Gegenständen die Geschichte Westafrikas vom 19. Jahrhundert bis heute. Beim Rundgang kann man die unterschiedlichen Aspekte des Lebens in Afrika entdecken. Auf der 1. Etage wird das Alltagsleben dargestellt, auf der 2. Etage der wirtschaftliche Handel und kulturelle Austausch, insbesondere zwischen Afrika und der westlichen Welt, und auf der 3. Etage Rituale mit Masken und Figuren. Die Reise geht auf der 1. Etage mit aktuellen Ausstellungen zeitgenössischer Künstler zu Ende.

Welche Gegenstände liegen Ihnen ganz besonders am Herzen?

Wir haben hier einen seltenen Gegenstand, eine schöne kleine Baule-Figur, die einem Jäger gehörte. Auf dieser Figur sind die Spuren der Opfergabe des Jägers gut zu sehen. Dies verdeutlicht dieses göttliche Ritual sehr gut.

Die Weh-Masken sind ebenfalls sehr eindrucksvoll. Es handelt sich um sehr große Masken, die an einem Stück aus einem Holzblock geschnitzt werden und mit Krallen oder Tierhäuten verziert werden. Sie können beeindrucken oder sogar Angst machen…

Auf der ersten Etage stellen wir verzierte Kalebassen aus Benin aus, die von Jungen benutzt wurden, um jungen Mädchen ihre Liebe zu gestehen.

Welche Animationen bieten Sie an?

Zusätzlich zu den auf Besucher abgestimmte, geführten Besichtigungstouren, organisieren wir Rundgänge mit Geschichten, mit denen man die Ausstellungsstücke des Museums entdecken kann, indem man in die Zauberwelt einer afrikanischen Erzählung eintaucht. Außerdem bieten wir Kunst-workshops für Kinder an, die von der afrikanischen Kunst inspiriert sind, beispielsweise das Basteln von Weihnachtsgirlanden mit Korken, Puppen, Masken, etc.

www.musee-africain-lyon.org

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